Video zur Gedenkveranstaltung 9.11.2017

8. November 2017

Am 7.11.2017 gab der Sprecher der KV-VVN-BdA Jürgen Schuh ein Interview.

Dirk Neubauer von report-D (https://www.report-d.de/) hat ein Video erstellt, dass wir euch empfehlen wollen.

 

Frontalangriff auf Demonstrationsfreiheit: Ereignisse auf No-Pasaran!-Demo stehen für Eskalation der Kriminalisierungspolitik gegen Kurden

5. November 2017

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Pressemitteilung von NAV-DEM, 05.11.2017

Am gestrigen Samstag sind tausende Kurdinnen, Kurden und solidarische Menschen auf der von über 40 Organisationen unterstützen europaweiten No Pasaran!-Demonstration in Düsseldorf zusammenkommen. Gemeinsam protestierten sie gegen die Verbote kurdischer und demokratischer Organisationen aus der Türkei und für die Freiheit Abdullah Öcalans und aller politischer Gefangenen. Schon während den Vorbereitungen der Demonstration waren die Organisatoren mit willkürlichen Maßnahmen der Stadt Düsseldorf, dem Verwaltungsgericht und dem örtlichen Polizeipräsidium konfrontiert.

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Gedenkveranstaltung

79. Jahrestag der Reichsprogromnacht

Am 9. November jährt sich die sogenannte Reichspogromnacht zum 79ten Mal. Sie reiht sich einerseits nahtlos ein in die lange Geschichte der Verfolgung von Jüd*innen in Deutschland. Andererseits deutete sie in ihrer Planhaftigkeit und Steuerung durch die NSDAP auf den kommenden Horror des Holocaust hin.

In Zeiten, in denen Politiker*innen des deutschen Bundestages drohen, ihre Gegner zu „jagen“ ist es zwingende Aufgabe, die Geschichte und unsere Lehren daraus am Leben zu halten.

VVN-BdA Kreisvereinigung Düsseldorf und SDAJ Düsseldorf laden deshalb am 9. November um 17 Uhr zu einer Gedenk-Kundgebung an der Kirchfeldstrasse, Ecke Talstrasse ein. Hier, am ehemaligen Standort eines der Außenlager des KZ Buchenwald, wollen wir gemeinsam den Opfern des Faschismus gedenken und uns austauschen.
Wir laden euch alle herzlich ein, daran teilzuhaben.

2. November 2017

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November Termine

Im November finden diverse Veranstaltungen von Düsseldorf stellt sich quer statt.

Einen Überblick über alle Veranstaltungen findet ihr hier. Genauere Infos gibt’s wenn ihr den Link anklickt.
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100 Jahre Oktoberrevolution »Lenin, Majakowski und ich«

Erich Schaffner spricht und singt

Sonntag, 19. November 2017 | 11.00 Uhr
Einlass 10.45 Uhr
zakk | Fichtenstr. 40 | Düsseldorf

Im Oktober 1917 begann durch den Sturm auf das Winterpalais in Petersburg die sowjetische Diktatur des Proletariats. 100 Jahre später ist es Zeit, Mythen und Dämonisierungen hinter uns zu lassen und zu fragen: Welche Hoffnungen verbanden sich mit der Oktoberrevolution? Und was können wir von der Utopie von 1917 für uns retten?

Aus gegebenem Anlass präsentiert Erich Schaffner ein Programm mit Texte, Gedichten und Liedern aus revolutionären Zeiten. Dabei werden Texte von Brecht, Kraus Lenin, Majakowski und anderen Zeitgenossen nicht museal präsentiert, sondern sie kommentieren die Geschichte, ordnen die Vorgänge ein und differenzieren – nicht um der Folklore Willen, sondern damit der nächste Versuch gelingt.

Am Akkordeon: Beate Jatzkowski

Eintritt 10,00 / 5,00 Euro (Düsselpass)

Aufruf gegen den BPT der AfD: Unsere Alternative heisst Solidarität – Gegen den AfD Bundesparteitag in Hannover

17. Oktober 2017

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Die Alternative für Deutschland will am ersten Dezemberwochenende ihren Bundesparteitag in Hannover ausrichten.

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LASST UNS DIE TOTALISOLATION ÖCALANS DURCHBRECHEN!

16. Oktober 2017

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Seit zweieinhalb Jahren befindet sich mit Abdullah Öcalan, einer der wichtigsten kurdischen politischen Repräsentanten, unter den Bedingungen der Totalisolation auf der Gefängnisinsel Imrali. Öcalan war 1999 durch ein internationales Komplott entführt und an die Türkei ausgeliefert worden. Obwohl er zu einer lebenslänglichen Haftstrafe verurteilt wurde, hat er sich immer wieder für die friedliche Lösung der kurdischen Frage und die Demokratisierung der Türkei eingesetzt und entsprechende politische Initiativen in die Wege geleitet. Zwischenzeitlich gab es deshalb auch direkte Gespräche zwischen Vertretern des türkischen Staates und Öcalan auf der Gefängnisinsel Imrali. Doch seitdem die AKP-Regierung Anfang 2015 alle Friedensbemühungen der kurdischen Seite sabotiert und einen Krieg gegen die kurdische Bevölkerung in- und außerhalb angefacht hat, wird Öcalan einer totalen Isolation ausgesetzt. Weder seine Anwälte, noch seine Angehörigen können ihn seitdem besuchen. Es gibt daher praktisch kein Lebenszeichen von Öcalan.

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„Nicht warten, bis der Widerstand lebensgefährlich wird“

10. Oktober 2017

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Gedenktag für die jugendlichen Widerstandskämpfer vorgeschlagen

Seine persönlichen Betrachtungen über die Jugend in Hamburg und die Erfahrungen mit den dortigen Widerstandsbewegungen verband Ulrich Sander mit dem Vorschlag, den 27. Oktober jeweils jährlich als „Tag der jugendlichen Widerstandskämpfer/innen“ zu begehen. An jenem Tag wurde der jüngste vom Volksgerichtshof verurteilte Widerstandskämpfer, der 17jährige Hamburger Verwaltungslehrling Helmuth Hübener in Plötzensee enthauptet, außerdem der 22jährige kommunistischen Arbeiter Gustav Richter und sein Vater, letzterer, weil er seinen Sohn nicht von der Widerstandstätigkeit in einem Rüstungsbetrieb in Dresden abhielt. Der Bundessprecher der VVN-BdA Ulrich Sander sprach vor einer Gruppe junger Gewerkschafter, die mit einer Reisegesellschaft des DGB und der VVN-BdA nach Hamburg aufbrechen will, um Stätten von Widerstand und Verfolgung zu besuchen. Sander führte aus:

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Gina Reinhardt zum Ausgang der Wahl

28. September 2017

Von den erfassten rund 40.000 deutschen und österreichischen Sinti und Roma wurden über 25.000 ermordet. Insgesamt fielen geschätzte 220.000 bis 500.000 Sinti und Roma dem Rassenwahn der Nationalsozialisten und dem an ihnen systematisch geplanten Völkermord zum Opfer. Dies sollte man im Hinterkopf haben, wenn über Abschiebungen der Sinti und Roma gesprochen wird. Es folgt der Post von Gina Reinhardt auf Facebook:
Kein automatischer Alternativtext verfügbar.

Ein schlechter Tag für die Demokratie

28. September 2017

Rede der VVN-BdA Düsseldorf vom 26.09.2017 auf dem Marktplatz vor dem Düsseldorfer Rathaus:

Nach Einzug in 13 Landtagen hat es die die AfD nun auch in den Bundestag geschafft. Nach einer von Stu­dierenden der Sozialwissenschaften der Ruhr Universi­tät Bochum erstellten Analyse wird der rechtsextreme Höcke-Flügel die AfD-Bundestagsfraktion dominieren. Um Quote zu machen, hielten die Medien immer ein Plätzchen für die Gallionsfiguren der AfD bereit. Die regierenden Parteien haben indirekt die AfD unterstützt, da bis jetzt nichts getan wird um rechte Netzwerkstrukturen vollständig aufzuklären.

Wer wie Horst Mahler den Holocaust leugnet, wird bis dato noch verurteilt und hat eine Haftstrafe zu verbü­ßen.
Wer wie Gauland auffordert, mit Stolz auf die Wehr­macht zu schauen, verherrlicht sowohl die Gräueltaten dieser Wehrmacht als auch die Zeit in der Millionen Menschen von Nazis ermordet wurden.
Wer wie Gauland Boateng nicht als Nachbarn haben und Menschen wie die SPD-Politikerin Özuguz in Anatolien entsorgen will, beschwört eine Wiederholung der Geschichte, in der Faschisten ihre menschenverachtende Diktatur aufbauen konnten.

Das Gründungspersonal der AfD um Bernd Lucke wollte 2013 um alles in der Welt verhindern, dass ihre neue Partei als „NPD light“ gilt. Extrem rechts sein zu wollen, aber nicht als solches zu gelten, das war mit dem her­beiströmenden Parteivolk nicht zu machen. Auf Lucke folgte Petry, die im Pakt mit noch weiter rechts stehen­den Funktionären 2015 dafür sorgte, dass sich die AfD immer weiter nach rechts bewegte. 2017 sorgen die von Petry gerufenen Geister um Höcke und Gauland dafür, sich offen zu Nationalismus, Autoritarismus und Rassismus zu bekennen.
Selbst nach den einschneidenden Maßnahmen gegen das Demonstrationsrecht und Bestrebungen, dies wei­ter einzuschränken, dürfen wir es uns nicht nehmen lassen, gegen Verfassungsfeinde auf die Straße zu ge­hen. Das Versammlungs- und Demonstrationsrecht ist ein Grundrecht, kein Gnadenrecht.

Die erste Hürde hat die offen faschistische Partei ge­nommen, es liegt an uns allen, dafür zu sorgen, dass diese Menschenverächter aus dem Bundestag wieder rausfliegen und dann dort landen, wo sie hingehören: Auf dem Misthaufen

Bedenkt nur eins, es ist zu spät, wenn alle Welt „Heil Höcke“ kräht.

Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen

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