Ostermarsch-Aufruf 2018

26. März 2018

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Abrüsten statt aufrüsten – Atomwaffen abschaffen –Friedenspolitik statt Konfrontation!

Truppenaufmärsche und Auslandseinsätze stoppen, Verhandeln statt schießen! 

„Krieg und Terror in zahlreichen Regionen der Welt: in Syrien, im Irak, in Mali, im Jemen, in Afghanistan… In Europa spitzt sich die Konfrontation zwischen NATO und Russland durch gefährliche Militärmanöver und Truppenaufmärsche zu. Bei all dem sind deutsche Soldaten und Waffen mit im Einsatz.“ So lauten die ersten Zeilen des Ostermarschaufrufes Rhein-Ruhr 2018. Weiter wird der Text der Unterschriftensammlung „Abrüsten statt aufrüsten“ zitiert: Ostermarsch-Aufruf 2018 weiterlesen »

Schluss mit den Ehrungen der lettischen Waffen-SS! Protestkundgebung vor Konsulat Lettlands in Düsseldorf

17. März 2018

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Alljährlich marschieren am 16. März die Veteranen der lettischen Legion der Waffen-SS – gegründet am 16. März 1943 – auf, sie ziehen zum sog. Freiheits-Denkmal in Riga. Dagegen richten sich Proteste der VVN-BdA. In verschiedenen Städten Deutschlands, so in Düsseldorf, wurde vor den Vertretungen Lettlands gegen diese staatlich geförderte faschistische Provokation protestiert. In Düsseldorf führte die Landessprecherin der VVN-BdA NRW Silvia Rölle aus:

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Das Line Up von Rock gegen Rechts 2018 steht fest!

15. März 2018

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Das wird uns ein Fest!

Keine Ehrung der lettischen Waffen-SS!

8. März 2018

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Protestkundgebung vor dem Honorar-Konsulat Lettlands in Düsseldorf

Seit 1991 ist der 16. März der Anlass für das Treffen der Veteranen der lettischen Legion der Waffen-SS – gegründet am 16. März 1943 – als „Tag der Legionäre“ zu einem „Gedenk- und Ehrenmarsch“ zum sog. Freiheits-Denkmal in Riga. Auch in diesem Jahr setzt die VVN-BdA ihre Proteste gegen diese staatlich geförderte faschistische Provokation fort. Sie erklärte: Keine Ehrung der lettischen Waffen-SS! weiterlesen »

7. März 2018

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Pressemitteilung von DSSQ:
„Abgeordnete und Politiker von SPD, Grüne und Linkspartei, wie Andreas Rimkus (MdB SPD), Monika Düker (MdL Bündnis 90/ Die Grünen), Sylvia Gabelmann (MdB Die LINKE), Paula Elsholz (grüne Ratsfrau der Landeshauptstadt Düsseldorf) erklären sich im Vorfeld des Prozesses solidarisch mit den Angeklagten und sehen in friedlichen Sitzblockaden ein legitimes Mittel des Protestes gegen die extreme Rechte. „Aktionen des zivilen Ungehorsams und friedliche Blockadeaktionen, zum Beispiel gegen Aufmärsche und Veranstaltungen von extremen Rechten und Rassisten, sind nicht nur zu begrüßen, sondern auch von der Rechtsprechung gedeckt. Wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht.”, sagt Sylvia Gabelmann (MdB Die LINKE)“

Solidarität mit DSSQ!

28. Februar 2018

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Prozess gegen Kaspar, ohne Entscheidung

14. Februar 2018

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Erster Verhandlungstag geht ohne Entscheidung zu Ende

Der erste Verhandlungstag gegen den DSSQ-Aktivisten Kaspar Michels wegen Hochhalten eines Protestschildes gegen die AfD ging mit einer Vertagung aus. Wir finden, das Verfahren hätte heute ohne Auflagen eingestellt werden müssen. Wer ein Protestschild hoch hält und dabei alle Absprachen mit der Polizei einhält, sollte nicht im Nachhinein nachweisen müssen, dass dieser Protest keine Straftat war! Darum lehnte Kaspar Michels die Zahlung von 600 Euro für eine Einstellung des Verfahrens ab. Wir fordern daher für die nächste Verhandlung entweder die Einstellung ohne Auflagen oder einen Freispruch für Kaspar. Wenn Strafverfolgungsbehörden und Justiz mit fragwürdigen Begründungen Proteste gegen Rassismus mit Strafen verfolgen, sehen wir das Recht auf freie Meinungsäußerung und die Versammlungsfreiheit in Gefahr. DSSQ und seine Mitgliedsorganisationen sowie zahlreiche andere Akteure der Zivilgesellschaft haben heute vor dem Landgericht ihre Solidarität und ihren Protest gezeigt. Wir werden auch die kommenden Verfahren gegen Aktivisten von DSSQ kritisch begleiten. Wir danken euch allen für eure Unterstützung!

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Prozess gegen Kaspar Michels

Am Aschermittwoch, den 14.02.2018 um 11:00 Uhr nimmt der jüngste polizeiliche und staatsanwaltschaftliche Irrsinn weiter seinen Lauf. Denn dann steht Kaspar Michels, Gewerschafts- und DSSQ-Aktivist in Düsseldorf vor Gericht. Wir rufen daher zu Protesten ab 10:00 Uhr vor das Amtsgericht Düsseldorf auf. Kaspar wird vorgeworfen gegen das Versammlungsgesetz verstoßen zu haben. Er hatte angesichts einer Podiumsveranstaltung zur Landtagswahl im Düsseldorfer Maxhaus, zu der auch die AfD eingeladen wurde, ein Schild hochgehalten. Für dieses Schild mit der Aufschrift „Die AfD ist in Düsseldorf nicht willkommen“ soll er nun 1.500 Euro Strafe zahlen.

Das Strafverfahren von Kaspar steht in einer Reihe von Kriminalisierungsversuchen gegen DSSQ-Aktivist*innnen. Ganz offensichtlich sollen die erfolgreichen Aktionsformen von DSSQ kriminalisiert werden und AktivistInnen, die sich gegen Rechts stark machen, eingeschüchtert werden. Nur eine Woche später steht Johannes Dörrenbächer ebenfalls DSSQ-Aktivist vor Gericht. Am 20.02.2018 um 08:30 Uhr beginnt sein Prozess. Er soll im Mai 2017 beim Wahlkampfauftakt der rechtspopulistischen und rassistischen Partei AfD in Düsseldorf an einer Sitzblockade teilgenommen haben und nun 2.500 Euro zahlen: http://duesseldorf-stellt-sich-quer.de/blog/2018/01/25/zivilcourage-darf-nicht-kriminalisiert-werden/

Aber auch das Verfahren gegen Torsten Nagel und Mischa Aschmoneit geht in Kürze in die zweite Runde. Beide wurden in erster Instanz zu insgesamt 8800 Euro verurteilt, weil sie anlässlich einer Kundgebung und Demonstration der extrem rechten „Republikaner“ am 19.3.2016 am Oberbilker Markt zu einer Sitzblockader aufgerufen haben sollen. Der Vorwurf lautete „Störung einer Versammlung“ und „Landfriedensbruch“. Gegen das Urteil haben die Beiden Berufung eingelegt. Die Berufungsverhandlung findet am 9.3.2018 um 10:15 Uhr vor dem Landgericht Düsseldorf statt.

Wir zeigen uns solidarisch mit allen Angeklagten. Denn Zivilcourage darf nicht kriminalisiert werden! Kommt zur Protestaktion am Aschermittwoch um 10:00 Uhr vor das Amtsgericht Düsseldorf und zum Prozess ab 11:00 Uhr. Kommt zum Prozess von Johannes am 20.02.2018 um 08:30 Uhr und am 09.03.2018 um 10:15 Uhr zum Prozess von Mischa und Torsten.

Zivilcourage darf nicht kriminalisiert werden!

25. Januar 2018

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Am 20.02.2018 um 08:30 Uhr steht Johannes Dörrenbächer, Aktivist des Bündnisses „Düsseldorf stellt sich quer“ in Düsseldorf vor Gericht. Er soll im Mai 2017 beim Wahlkampfauftakt der rechtspopulistischen und rassistischen Partei AfD in Düsseldorf an einer Sitzblockade teilgenommen haben. Weil er nicht sofort aufgestanden ist, um den Mitgliedern der AfD den Weg frei zu machen, soll er nun 2.500 Euro zahlen. Der Vorwurf: Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Doch auf einem Beweisvideo der Polizei ist deutlich zu sehen, dass Johannes friedlich am Boden sitzt, zeitweise sogar liegt und sich von den Beamten wegtragen lässt. Die Protestaktion fand im Rahmen einer Kundgebung von „Düsseldorf stellt sich quer“ (DSSQ) statt. Dieses Bündnis gegen Rechts hatte von Anfang an zu Aktionen des zivilen Ungehorsams wie Sitzblockaden aufgerufen.

Das Strafverfahren steht in einer Reihe von Kriminalisierungsversuchen gegen DSSQ-AktivistInnen. Ganz offensichtlich sollen die erfolgreichen
Aktionsformen von DSSQ kriminalisiert werden und AktivistInnen, die sich gegen Rechts stark machen, eingeschüchtert werden. So wurden schon Torsten Nagel und Mischa Aschmoneit zu insgesamt 8800 Euro verurteilt, weil sie anlässlich einer Kundgebung und Demonstration der extrem rechten „Republikaner“ am 19.3.2016 am Oberbilker Markt zu einer Sitzblockader aufgerufen haben sollen. Der Vorwurf lautete „Störung einer Versammlung“ und „Landfriedensbruch“. Gegen das Urteil haben die Beiden Berufung eingelegt. Die Berufungsverhandlung findet am 9.3.2018 um 10:15 Uhr vor dem Landgericht Düsseldorf statt.

Jüngstes Beispiel des polizeilichen und staatsanwaltschaftlichen Irrsinns ist der Vorwurf „Verstoß gegen das Versammlungsgesetz“  gegen Kaspar Michels, Gewerkschafts-  und  DSSQ-Aktivist. Er hatte angesichts einer Podiumsveranstaltung zur Landtagswahl im Düsseldorfer Maxhaus, zu der auch die AfD eingeladen wurde, ein Schild hochgehalten. Für dieses Schild mit der Aufschrift „Die AfD ist in Düsseldorf nicht willkommen“ soll er nun 1.500 Euro Strafe zahlen.

Das Hochhalten eines Schildest soll 1.500 Euro kosten
Das Hochhalten eines Schildes soll 1.500 Euro kosten
Der AfD im Weg rum liegen soll 2.500 Euro kosten.
Der AfD im Weg liegen soll 2.500 Euro kosten.

Solikonzert für Rock gegen Rechts Düsseldorf e.V. im Pitcher

Damit auch 2018 ein starkes Festival gegen Rechts in Düsseldorf stattfinden kann, haben sich der Pitcher (Livemusik Kneipe)  “The John Porno Punk Explosion” und die Band “Vanbargen” zusammengetan um den Verein “Rock gegen Rechts Düsseldorf e.V.” zu unterstützen.

Nachdem 2017 über 3.000 Gäste das Festival besucht haben und sichtlich viel dabei Freude hatten, kam die Frage auf wie wir das Open Air im Volksgarten attraktiver gestalten können.

Es sind Ideen entstanden die zur Umsetzung auch ein gewisses Budget bedingen. Nach Gesprächen mit Andreas Kalus vom Pitcher, kam von ihm die Idee eine Soli Show für uns zu machen. Wir waren sofort begeistert und fragten wie es ablaufen sollte, Andreas kam direkt auf JPPX und Vanbargen die wir fragen könnten ob sie auftreten würden.  Die Antwort von beiden Bands war sofort “Ja” machen wir.

JPPX: “The John Porno Punk Explosion aus Düsseldorf ist eine Punkrock-Coverband. Coverband – ein Begriff, der schon alleine für sich oft für ein Gesicht beim Gegenüber sorgt, als hätte man etwas Schlechtes gegessen.
Doch The John Porno Punk Explosion ist eben die etwas andere Coverband: „Uns war von Anfang  Authentizität wichtig. Dazu gehört auch, in den richtigen Clubs die richtigen Lieder zu spielen. Viele der Songs die wir spielen begleiten uns schon seit Jahrzehnten. Und das, was wir singen, meinen wir auch so.
Für uns steht im Vordergrund, den Menschen, die unsere Konzerte besuchen, eine gute Zeit zu bieten. Zwei Stunden Vollgas, zwei Stunden den Alltag vergessen.
Normalerweise nehmen wir uns selbst nicht allzu ernst, aber dieses Thema liegt uns am Herzen:
Ausgrenzung, Hass und Rassismus haben auf unseren Konzerten nichts zu suchen!“
Punkrock mit Herz und Haltung – das ist unser Ding. Deswegen unterstützen wir die Kampagne „Rock gegen Rechts“.

 

Vanbargen:

„Wir unterstützen gerne Veranstaltungen die einen guten Zweck verfolgen!“

Na wenn Rock gegen Rechts kein guter Zweck ist was dann.

Die Eintrittsgelder gehen komplett an Rock gegen Rechts.

Wir danken dem Pitcher; The John Porno Punk Explosion und Vanbargen für ihre Unterstützung!

Rock gegen Rechts Düsseldorf e.V.

 

 

Die Show findet am

14.04.2018 im

(Oberbilker Allee 29, 40215 Düsseldorf) statt.

Einlass: 18 Uhr

Beginn: 19.15 Uhr

Eintrittspreis: 10,- VVK / 13,- AK

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