Kranzniederlegung am Mahnmal „Ehra“ und Filmpräsentation

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Im Gedenken an die ermordeten Sinti und Roma und am Jahrestag des berüchtigten Auschwitz-Erlasses von 1942 versammeln wir uns an der Bronzeplastik „Ehra“ am alten Innenhafen in der Altstadt.
Anschließend wird in der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf,
Mühlenstr. 29, der Film „Eigentlich soll alles so bleiben hier –
Haus Esselt. Die Menschen, die Kunst und die Zeit“ über das
Otto-Pankok-Museum präsentiert. Der Film zeigt „Haus Esselt“
als Lebensort, Ort der Kunst, Ort des Miteinanders und der
Begegnung. Ausgangspunkt der Filmarbeiten des Teams um
Dr. Dagmar Hänel vom LVR-Institut für Landeskunde und
Regionalgeschichte waren biografische Interviews mit Eva
Pankok und den Menschen, die sich in „Haus Esselt“ engagieren.
Für den rund 40-minütigen Dokumentarfilm wurden Bilder
von Otto Pankok in Szene gesetzt und Besuchergruppen und
Schulklassen begleitet.
Dr. Dagmar Hänel wird in den Film einführen.

Kein Bock auf Nazis

8. Dezember 2017

Spendenaktion

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Bei den Protesten gegen die AfD in Hannover wurde ein Demonstrant von der Polizei schwer verletzt. Er war an eine Pyramide gekettet. Sein Unterschenkel wurde zweifach gebrochen. Jetzt solidarisch zeigen und Spenden.
Jeder Euro hilft!

Widerstand bei Rheinmetall während der NS-Herrschaft

Der Eintritt ist frei!​

http://www.erinnerungsort-duesseldorf.de/images/Veranstaltungen/Rheinmetall.jpg

Rheinmetall, in unmittelbarer Nachbarschaft zum damaligen Schlachthof gelegen, ist einer der bedeutendsten deutschen Rüstungskonzerne.
Während des Krieges wurden hier nicht nur Tausende ausländischer ZwangsarbeiterInnen eingesetzt.
Der Historiker Stefan Mühlhausen berichtet, dass es schon bald Widerstand aus dem ArbeiterInnenmilieu gab, der unter den Bedingungen der NS-Terrorherrschaft besorgt die massive Aufrüstung in den 1930er Jahren verfolgte und während des Krieges versuchte, Sand in die gut geölte Rüstungsmaschinerie zu streuen.

Dieser Vortrag ist der fünfte der aktuellen Veranstaltungsreihe des Erinnerungsortes Alter Schlachthof: Erinnern heißt Handeln III. Weitere Infos unter http://www.erinnerungsort-duesseldorf.de/neuigkeiten.
In Kooperation mit dem AStA – HSD.

 

Repression gegen kurdische Studierende an der Leibniz Universität Hannover

28. November 2017

Der Verband der Studierenden aus Kurdistan (YXK) plante am 27. November 2017 eine Informationsveranstaltung über den Demokratischen Konföderalismus und die Situation des kurdischen Volksrepräsentanten Abdullah Öcalan in den Räumlichkeiten der Leibniz Universität Hannover. Zunächst erhielt die YXK Hannover eine positive Antwort auf ihre Raumanfrage seitens der Universitätsverwaltung. Am vergangenen Freitag den 24.11 wurden die Studierenden jedoch überraschend über die Auflösung des Raumnutzungsvertrages in Kenntnis gesetzt. Da aus der schriftlichen Mitteilung keinerlei Begründung hervorging, sondern lediglich von „gegebenem Anlass“ die Rede war, setze sich eine Vertreterin des Verbandes telefonisch mit der Verwaltung in Verbindung. Telefonisch ist den Studierenden mitgeteilt worden, dass es sich bei der Informationsveranstaltung, aufgrund des Bezugs zu Abdullah Öcalan und angeblicher Verbindung zur PKK, um eine „verfassungswidrige Veranstaltung“ handeln würde. Da jedoch die Absage sehr kurzfristig vom Präsidium verkündet wurde, befanden sich bereits vor 18 Uhr viele Interessierte vor und in der Räumlichkeit. Diese wurden von der Raumverwaltung aufgefordert, den Hörsaal zu verlassen bzw. nicht zu betreten. Nachdem Empörung sich ausbreitete und die Raumverwaltung nicht bereit war in den Dialog zu treten, stand bereits kurz nach 18 Uhr die Polizei vor dem Hörsaal. Die Polizei drohte den Anwesenden mit einer Anzeige wegen Hausfriedensbruchs und forderte sie dazu auf, die Räumlichkeiten unverzüglich zu verlassen.Pressemitteilung YXK

Tanzdemo: Opfermythos Remagen zerstören – Rheinwiesen wieder positiv besetzen!

13. November 2017

Am 18. November wollen sich – zum neunten Mal in Folge – Neonazis aus der gesamten Bundesrepublik in Remagen versammeln, um ihre besonders deutsche Variante der Geschichtsverklärung auf die Straße zu tragen. Wir, das Bündnis “NS Verherrlichung Stoppen!”, rufen alle Antifaschist*innen dazu auf, an diesem Tag um 10:30 Uhr nach Remagen zu kommen und den Nazis einen kreativen und vielfältigen Protest entgegenzusetzen!

Näheres zum Aufruf

 

Gedenken der VVN-BdA und der SDAJ zum 9.11.

11. November 2017

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Das Gedenken der VVN-BdA und der SDAJ zur Pogromnacht, fand am 9.11. an der Gedenkstätte am Außenlager des KZ-Buchenwald an der Kirchfeldstr. / Talstr. statt. 

Gedenken der VVN-BdA und der SDAJ zum 9.11. weiterlesen »

Demonstrationsfreiheit ist ein Grundrecht und kein Gnadenrecht!

8. November 2017

Stellungnahme der VVN-BdA NRW zur No Pasaran! – Demonstration am 4.11.2017 in Düsseldorf.

Spätestens seit den G-20-Demonstrationen in Hamburg scheinen die mit Gewalt durchgesetzten Repressionen gegen demokratischen Protest zum Alltag in Deutschland zu werden. Das mussten auch tausende Menschen erfahren, die am 4. November in Düsseldorf an einer Demonstration teilnahmen.Sie waren dem Aufruf von über 40 kurdischen, türkischen und deutschen Organisationen gefolgt und wollten ein Zeichen gegen die Verbote kurdischer und demokratischer Organisationen aus der Türkei und die Inhaftierung von A. Öcalan setzen. Demonstrationsfreiheit ist ein Grundrecht und kein Gnadenrecht! weiterlesen »

Video zur Gedenkveranstaltung 9.11.2017

8. November 2017

Am 7.11.2017 gab der Sprecher der KV-VVN-BdA Jürgen Schuh ein Interview.

Dirk Neubauer von report-D (https://www.report-d.de/) hat ein Video erstellt, dass wir euch empfehlen wollen.

 

Frontalangriff auf Demonstrationsfreiheit: Ereignisse auf No-Pasaran!-Demo stehen für Eskalation der Kriminalisierungspolitik gegen Kurden

5. November 2017

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Pressemitteilung von NAV-DEM, 05.11.2017

Am gestrigen Samstag sind tausende Kurdinnen, Kurden und solidarische Menschen auf der von über 40 Organisationen unterstützen europaweiten No Pasaran!-Demonstration in Düsseldorf zusammenkommen. Gemeinsam protestierten sie gegen die Verbote kurdischer und demokratischer Organisationen aus der Türkei und für die Freiheit Abdullah Öcalans und aller politischer Gefangenen. Schon während den Vorbereitungen der Demonstration waren die Organisatoren mit willkürlichen Maßnahmen der Stadt Düsseldorf, dem Verwaltungsgericht und dem örtlichen Polizeipräsidium konfrontiert.

Frontalangriff auf Demonstrationsfreiheit: Ereignisse auf No-Pasaran!-Demo stehen für Eskalation der Kriminalisierungspolitik gegen Kurden weiterlesen »

Gedenkveranstaltung

79. Jahrestag der Reichsprogromnacht

Am 9. November jährt sich die sogenannte Reichspogromnacht zum 79ten Mal. Sie reiht sich einerseits nahtlos ein in die lange Geschichte der Verfolgung von Jüd*innen in Deutschland. Andererseits deutete sie in ihrer Planhaftigkeit und Steuerung durch die NSDAP auf den kommenden Horror des Holocaust hin.

In Zeiten, in denen Politiker*innen des deutschen Bundestages drohen, ihre Gegner zu „jagen“ ist es zwingende Aufgabe, die Geschichte und unsere Lehren daraus am Leben zu halten.

VVN-BdA Kreisvereinigung Düsseldorf und SDAJ Düsseldorf laden deshalb am 9. November um 17 Uhr zu einer Gedenk-Kundgebung an der Kirchfeldstrasse, Ecke Talstrasse ein. Hier, am ehemaligen Standort eines der Außenlager des KZ Buchenwald, wollen wir gemeinsam den Opfern des Faschismus gedenken und uns austauschen.
Wir laden euch alle herzlich ein, daran teilzuhaben.

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